Viel zu tun in wenig Zeit!!

So wie immer!! Aber von vorne angefangen. Wir hatten geplant, der Heimat einen Besuch abzustatten und unsere Verwandten, Lieben, Bekannten, Freunde, Blutsschwestern und Brüder, Trinkkumpane, Leidensgenossen und einfach die Schweiz und Deutschland mal wieder zu sehen!! Aber neben dieser kleinen Liste, die ca. 647 Personen umfasste, welche es galt in fünf Wochen zu besuchen, standen auch noch andere Dinge darauf:

- Heiraten

- Ersatzteile für Emma besorgen

- Vorbereitungen für den Iran abschliessen (z.b. Carnet de Passage)

- ...

Aber wie gesagt von vorne ... Wir flogen von Kutaissi in Georgien in das schöne Memmingen. Die Airline war auf unseren Geldbeutel fixiert, welchen wir brav unter Verschluss hielten und nach ca. vier Stunden Flugzeit landeten wir abends wohlbehalten in Memmingen. Susanne und Stefan, die Mama und der Bruder von Johannes, holten uns ab und das Wiedersehen war herzlich. Wir freuten uns so fest auf sie, wie sie sich auf uns. Während der Fahrt zu den Eltern von Johannes wurde viel gequatscht und daheim erwartete uns auch Wolf, der Papa!!! Es stand ein spätes, warmes, super gutes Abendessen gefüllt mit Überraschungen und Geschichten an!!!!

Johannes bei unserer kleinen Rundreise durch die Schweiz
In Zürich bei Christian zu Besuch – uns hat es super gut gefallen

Aber das Programm startete schon am nächsten Tag. Auspacken, mit allem was wir schon aus Georgien bestellt hatten und schauen, ob es das Richtige ist. Auch der Folgetag war schon verplant - zur Post, aufs Rathaus, in den Baumarkt und und und. Weiter ging es – die Schweizer Botschaft in Stuttgart hatte uns zu einem Ehevorbereitungsgespräch gebeten. Es war mehr ein Datenabgleich als ein Gespräch und es stiftete mehr Verwirrung als Klarheit, wer was von wem will. Aber auch dies schafften wir und räumten langsam aber sicher Stein um Stein aus dem Weg.

Um den Bodensee

Theres verabschiedete sich nach sechs Tagen aus Stuttgart und trat endlich den Weg nach Hause an. Johannes begleitete sie. Nach einigen Stunden Zugfahrt und einem schönen Spaziergang durch das herbstliche Schaffhausen, standen wir vor der Tür des Elternhauses – und alle freuten sich riesig!!!!! Und so schritt die Zeit voran – Johannes stattete in Stuttgart vielen Freunden Besuche ab und Theres tat es ihm gleich, nur eben in und um Schaffhausen. Auch zusammen wurde eine kleine Rundreise durch die Schweiz unternommen. Freunde besuchen in Chur, im Safiental, Winterthur und Zürich, sowie ein Abstecher nach Memmingen stand auf dem Plan!!!

Der Eingang ins Safiental
Mit freier Sicht auf den Rhein
Im Safiental angekommen, waren wir bei schönstem Wetter ein wenig wandern

Und dann wurde es langsam ernst – die Hochzeit stand an!! Nach langem hin und her mit den Behörden wegen des Termins und wegen der Organisation aus dem Ausland, ging schlussendlich doch alles gut. Eine kleine Hochzeit hatten wir uns gewünscht, mit wenig Leuten dafür um so herzlicher. Auf diesem Weg möchten wir uns nochmals bei allen bedanken, welche den Abend mit uns genossen haben!! Ebenso geht ein Dank an Markus und seine Frau von der Weinkellerei Agnee und auch Frau Auckenthaler, ihrem Mann und dem Team für den wundervollen Abend in ihrem Restaurant.

Die Gesellschaft – klein aber fein, so fühlen wir uns am Besten aufgehoben
Bei der Weinprobe ganz offentsichtlich 🙂

Noch schnell eine Bemerkung, welche an den Nachtwächter aus Schaffhausen gerichtet ist: Die zwei fetten Ochsen sind nicht in Vergessenheit geraten, nur musste Johannes, welcher absolut nicht auf die Ochsenzucht spezialisiert ist, die Frist ein wenig strapazieren. Die zwei fetten Ochsen werden kommen!!!!

In Schaffhausen gibt es ganz genaue Vorschriften, wenn man einheiraten will!!!

Und so schnell ging die Zeit daheim vorüber – Wir besuchten noch Freunde, verbrachten Zeit mit den Familien und dann kam auch schon der Abschied von zu Hause, um fern ab der Heimat uns unbekannte Kulturen und Länder, Menschen und Gebräuche, Essen und Trinken weiter zu erkunden und zu erleben.An alle, die uns so herzlich daheim aufgenommen haben – Danke für die schönen Stunden und die tollen Gespräche. Wir freuen uns riesig, euch alle wieder zu sehen, ob es nun unterwegs sein wird, oder wenn man sich wieder in der Heimat begegnet. Auch ist es Schade, dass wir nicht allen einen Besuch abstatten konnten – so hoffen wir, dass wir euch bald wieder sehen werden!!!

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